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7 Tipps wie Sie Stress beim Hausbau vermeiden - © VQC
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7 Tipps wie Sie Stress beim Hausbau vermeiden

Die richtige Vorbereitung bringt einen entspannten Bauprozess

Wer den Traum von den eigenen vier Wänden träumt, ist bereit, sich mit vielen Aspekten dieser Herausforderung zu beschäftigen. Was oftmals unter den Tisch fällt, ist das Stress- und Konfliktpotenzial, das solch ein Unterfangen birgt. Eine zeitliche, finanzielle und nervliche Überforderung der Bauherrenfamilie, nicht zuletzt aufgrund der Doppelbelastung während der Bauphase, kann schnell zur ernsthaften Beziehungskrise führen. Diese Gefahr lauert im Verborgenen. Deshalb hat man das normalerweise nicht „auf dem Schirm“. Um solche Krisen zu vermeiden, ist es wichtig, von Anfang an nicht blauäugig, sondern mit dem richtigen Bewusstsein an die Sache heranzugehen. Dann lässt sich das ganze Projekt spielend meistern. Hier einige Tipps wie Sie damit umgehen sollten.

Tipp Nr. 1 – Bewusstsein schaffen und Mehrfachbelastung vermeiden

Der wichtigste Tipp überhaupt lautet: Machen Sie sich die Gefahren dieser Überforderung von Anfang an bewusst. Tun Sie das nicht, um sich entmutigen zu lassen, sondern – ganz im Gegenteil – um diesen Stressfaktoren von Anfang an die Kraft zu nehmen. Nehmen Sie die Bauphase nicht auf die leichte Schulter, und vermeiden Sie planbare Mehrfachbelastungen. Vielleicht sollten Sie nicht gerade bauen, wenn Sie kurz vor einer wichtigen beruflichen Prüfung oder dem Wechsel des Arbeitsplatzes stehen. Auch sollten Sie Ihre Familienplanung so optimieren, dass die Bauphase nicht gerade kurz vor oder nach der Geburt Ihres Nachwuchses beginnt. Lässt sich das alles nicht vermeiden, dann bedenken Sie von Anfang das Stresspotenzial, und sorgen Sie entsprechend vor.

Tipp Nr. 2 – Solide und realistische Finanzierung sicherstellen

Eine gewisse finanzielle Belastung auf dem Weg zum Eigenheim ist in der Regel – auch bei niedrigen Zinsen – ein lang anhaltender Zustand. Achten Sie also darauf, dass Sie sich bei den monatlichen Raten nicht zu viel zumuten. Dies kann ein langjähriger Stressfaktor und regelmäßig zum Zankapfel in der Beziehung werden. Im Gegenteil: planen Sie lieber ausreichende finanzielle Puffer ein, um auch dann gelassen zu bleiben, wenn Ihrer Finanzplanung einmal etwas Unvorhergesehenes – vielleicht auch in einem ganz anderen Lebensbereich – in die Quere kommt. Dazu ist es wichtig, dass Sie die tatsächlichen Baukosten realistisch erfassen und sich das Projekt nicht „schön rechnen“.  Und das beginnt in der Regel gleich am Anfang mit den Baunebenkosten, wie Erschließungskosten, Bodengutachten, Notarkosten etc.

Tipp Nr. 3 – Wohnort, Bauplatz und Umfeld abchecken

Lassen Sie sich bei der Suche nach einem Bauplatz nicht unter Druck setzen. Überlegen Sie, in wie weit Sie bereit sind, bzgl. Lage und Preis Kompromisse zu machen. Wollen Sie in am Stadtrand leben oder auf dem Lande? Machen Sie eine Stippvisite bei potenziellen Nachbarn, bevor Sie den Kaufvertrag unterschreiben. Checken Sie die Klimadaten, Einkaufsmöglichkeiten, Bevölkerungsentwicklung etc. Wenn Sie Kinder, haben informieren Sie sich über Kitas, Schulen etc. Wie weit müssen Sie täglich zur Arbeit fahren? Wie weit entfernt wohnen die Großeltern? Am besten machen Sie eine Checkliste, die Sie im Laufe der Zeit optimieren und vergleichen Sie die in Frage kommenden Standorte damit.

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Tipp Nr. 4 – Auswahl der Baupartner und prüfen der Verträge

Holen Sie unbedingt glaubwürdige Referenzen zu Ihren potenziellen Baupartnern ein. Wenn Sie schlüssel- oder bezugsfertig mit einem Generalunternehmer bauen, ist das stressfreier für sie, wenn dieser gut ist. Es ist der Alptraum, wenn er während der Bauphase Pleite geht. Sollten Sie den Bauprozess in Eigenregie planen, dann holen Sie sich einen erfahrenen Bauleiter hinzu, der die beteiligten Gewerke koordiniert. Stellen Sie sicher, dass Ihre gesamte Planung von einem Experten begutachtet wird. Das gilt insbesondere auch für die Baubeschreibung. Darin sind alle Leistungen aufgeführt, die als verbindlich vereinbart gelten. Was da nicht drin steht, ist nicht beauftragt. Überlegen Sie gut, in welchem Umfang Sie Eigenleistungen vereinbaren. Hier liegt ein ewiger Quell der Überforderung. Wenn Eigenleistungen vorgesehen sind, dann planen Sie rechtzeitig und realistisch, wann und wie Sie diese erbringen wollen.

Tipp Nr. 5 – Unabhängigen Sachverständigen beauftragen

Es ist sehr zu empfehlen – unabhängig von Bauträger, Handwerkern und Bauleiter – einen unabhängigen Baugutachter zu beauftragen. Dieser kann bereits während der Bauphase eine systematische stichprobenartige Qualitätsprüfung vornehmen. Zum Beispiel die VQC-Sachverständigen prüfen Ihr Bauprojekt nach dem datenbankgestützten VQC-Prüfverfahren auf „Herz und Nieren“. Dabei haben Sie die Sicherheit, dass durch einen unabhängigen Fachmann an Ihrer Seite, die  Bauqualität Ihres Eigenheims begutachtet wird und gefundene Fehler noch während der Bauphase behoben werden können.

Tipp Nr. 6 – Die Bauphase als Herausforderung einplanen

Wenn die Bauphase ansteht, dann planen Sie diese als besondere Herausforderung ein. Machen Sie sich bewusst, dass Unvorhergesehenes passieren kann, das es einen erhöhten Zeitbedarf gibt und dass es stressig werden kann. Informieren und aktivieren Sie Ihr persönliches Umfeld – z.B. Freunde, Eltern, Kollegen – damit diese Sie ggf. entlasten können. Gewinnen Sie Abstand, und gönnen Sie sich ab und zu einen Tag ohne Baustelle. Fahren Sie ins Grüne oder gehen sie essen. Positiv ausgedrückt: Nehmen Sie den Bauprozess als Herausforderung an und genießen Sie den Fortschritt, den Ihr neues Eigenheim täglich macht.

Tipp Nr. 7 – Einzug nicht als Abschluss des Bauprozesses sehen

Auch wenn Sie Ihr neues Eigenheim beziehen, ist der Baumarathon in der Regel noch nicht zu Ende. Stressfaktoren können hier entstehen, wenn die Behaglichkeit und Wohnlichkeit noch etwas auf sich warten. Vielleicht haben Sie das Gefühl, „auf der Baustelle“ zu wohnen. Denn meist müssen noch Innenarbeiten gemacht werden. Wenn Sie diese in Eigenleistung erbringen, kommt das noch erschwerend hinzu. Ganz generell bringt ein Haus an sich mehr Arbeit mit sich. Haben Sie früher in einer Wohnung gelebt, müssen Sie sich erst einmal daran gewöhnen. Hinzu kommen die Anlage des Gartens, der Einfahrt etc.  Auch hier gilt: Wenn Sie den Aufwand realistisch einschätzen und planen, werden Sie auch bedeutend weniger „stressanfällig“ sein.

Fazit: Ihr Weg vom Traum zum tatsächlichen Eigenheim lässt sich entspannt gestalten, wenn Sie gewisse Stressfaktoren von Anfang an entschärfen und sich darüber klar sind, dass das „Abenteuer Bauen“ nicht so locker nebenbei erledigt werden kann. Die meisten Bauherrenfamilien bauen das erste Mal. Da ist es normal, dass man mit der einen oder andere Situation konfrontiert wird, die erst einmal schwierig erscheint. Eine gewisse Ratlosigkeit sollte dabei nicht als Schwäche gesehen werden, sondern als Lernprozess. Und ganz wichtig … bleiben Sie immer in guter Kommunikation miteinander. Reden Sie offen darüber und alles wird gut.

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