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Hochgenuss aus dem Hochbeet

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um einzusteigen

Der Frühling naht… unser Bewegungsraum ist durch Corona stark eingeschränkt – leider oft auch die Lebensfreude. Sonniges Wetter ist ein bewährter Stimmungsaufheller und darauf dürfen wir uns jetzt freuen. Um die Frühlingsgefühle noch zu toppen und die Naturverbundenheit zu feiern, könnte man jetzt noch ein Hochbeet anlegen – dachten wir uns. In diesem Blogbeitrag möchten wir dazu anregen. Dazu gibt es unzählige Infos im Internet. Als Impuls und zur Inspiration folgt hier von der VQC-Redaktion eine kurze Zusammenfassung und am Ende eine Reihe interessanter Links.

 

Naturverbunden: Ein Hochbeet im Frühling starten

Ein Tipp für den nahenden Frühling: Legen Sie sich ein Hochbeet an! Der große Vorteil: es kann fast überall und in variablen Größen platziert werden. Im geräumigen Garten hat es ebenso eine Daseinsberechtigung wie auch auf dem städtischen Balkon. Es kann Zierblumen beherbergen oder durch Gemüsepflanzen den Speiseplan bereichern. Gerade in Corona-Zeiten, in denen viele Menschen öfter Zuhause sind, bietet es eine schöne naturverbundene Ablenkung – und hat eben auch einen praktischen Nutzen. Ganz besonders wertvoll ist die Betreuung eines Hochbeets in Zeiten des Home-Schoolings auch für Kinder als sinnvolle Beschäftigung im Freien.

 

Was ist überhaupt ein Hochbeet

Laut Wikipedia sind Hochbeete „Gartenbeete, die nicht ebenerdig angelegt sind, sondern sich über das übliche Beetniveau hinaus erheben“. Etwas flapsig ausgedrückt könnte man sagen, ein Hochbeet ist eine mit Erde gefüllte Kiste, in der Nutzpflanzen kultiviert werden. Sie sind meist zirka einen Meter hoch und können so ohne Bücken bearbeitet werden. Es gibt kleine Hochbeete, die selbst auf dem kleinsten Balkon für leckeren Pflücksalat und frische Kräuter sorgen. Sie können aber auch im Garten stehen und mehrere Meter lang sein.

Welche Vorteile hat ein Hochbeet

Abgesehen vom „Mikro-Gartenbau“ auf dem Großstadtbalkon oder in städtischen Vorgärten – das ist natürlich ein Vorteil für sich – gibt es eine Fülle von Vorteilen, die ein Hochbeet mit sich bringt.

  • Durch die angenehme Arbeitshöhe muss man sich nicht bücken, um die „Gartenarbeit“ zu machen. Man kann vielmehr bequem im Stehen arbeiten.
  • Weiterhin lässt sich der Aufbau und die Beschaffenheit des verwendeten Bodens viel besser kontrollieren als beim herkömmlichen Beet. Somit gibt es auch weniger Unkraut, wenn die Erde entsprechend ausgewählt wurde. Und auch für den Samenflug von außen ist das Hochbeet weniger anfällig.
  • Schnecken können relativ einfach durch einen Schneckenzaun ferngehalten werden. Jeder, dessen hartverdiente Ernte dem Schneckenfraß schon einmal zum Opfer fiel, weiß was das bedeutet. Auch Wühlmäuse lassen sich durch entsprechende Gitter im Hochbeet fernhalten.
  • Erfahrene Hochbeet-Gärtner, bauen das Beet schichtweise auf, um z.B. durch eine Kompostschicht im Wurzelbereich Verrottungswärme zu erzeugen, die das Pflanzen-Wachstum wesentlich beschleunigen kann.

Um das Hochbeet als Frühbeet zu nutzen, kann es durch eine Haube abgedeckt werden. So entsteht ein Effekt ähnlich wie in einem Treibhaus.

Wann starten und Pflanzfolge

Am besten startet man mit dem Hochbeet zwischen März und April. Dann kann man sich das ganze Jahr über daraus versorgen. Wann welche Gemüse am besten angebaut werden und unzählige weitere Tipps rund um das Hochbeet liest man im Blog: hochbeet.stangl.eu

  • März und April: Petersilie, Rettich, Rucola, Spinat, Pflücksalate, Radieschen
  • Ende April: Zwiebeln, Lauch, Frühlingszwiebeln
  • Mai: Tomaten, Gurken, Paprika, Auberginen, Zucchini, Peperoni
  • Juni: Karotten, Karfiol, Kohlrabi, Brokkoli
  • August: Herbstsalate, Grünkohl, Radicchio, Endivien
  • September und Oktober: Sellerie, Rucola

Optimalerweise macht man einen Plan, wie man sein Hochbeet über das Jahr hinweg bepflanzen möchte. Dazu muss man wissen, wie lange die einzelnen Pflanzen bis zur Ernte brauchen – bis also dann der Platz wieder neu bepflanzt werden kann. Beispiel: Ein Rettich kann nach 8 bis 10 Wochen geerntet werden. Optimalerweise hat man dann zum richtigen Zeitpunkt bereits die nächsten Keimlinge oder Setzlinge parat, um den Platz wieder zu nutzen.

Einpflanzen – na klar! Aber wie?

Apropos: Man kann Samen direkt einsähen. Hier gibt es eine riesige Auswahl an Pflanzensamen im Angebot. Man kann auch aus Samen in speziellen Anzuchttöpfchen Setzlinge heranziehen und diese ins Hochbett einsetzen. Das geht dann schneller voran. Schließlich lassen sich gezogene Setzlinge auch direkt in der Gärtnerei kaufen und einpflanzen. Natürlich kann man eine Mischung aus allen  Varianten nutzen.

Vielleicht sollte hier noch erwähnt werden, dass der Abstand zwischen den Pflanzen nicht zu klein sein darf, sonst behindern sie sich gegenseitig beim Wachstum. Entsprechen mager fällt dann die Ernte aus. Aber auch dazu gibt es im Internetz jede Menge Infos. Denn der benötigte Raum variiert bei den verschiedenen Pflanzenarten. Oft steht diese Information aber auch auf der Verpackung der Samen oder Setzlinge. Oder man fragt ganz einfach den Gärtner.

Woher bekommt man ein Hochbeet

Hochbeete gibt es in vielen Variationen und aus allen möglichen Materialien. Am meisten verbreitet dürfte Holz sein. Hier ist dann Lärchenholz witterungsresistenter als Kiefernholz, aber eben auch teurer. Es gibt auch Hochbeete aus Plastik oder aus Steinen. Man kann sie im Baumarkt kaufen oder auch mit relativ wenig Aufwand selber bauen. Anleitungen dazu gibt es unzählige auf YouTube (Stichwort: „Hochbeet selber bauen“).

Vielleicht noch ein Hinweis: Sollte das Hochbeet für den Balkon gedacht sein, bitte auch die Statik beachten. Außerdem sollte sicher gestellt sein, dass das Wasser sich nicht unter dem Beet staut und abfließen kann.

Und jetzt: Einfach loslegen

Genug der Worte, lasst Taten sprechen. Sicherlich kommt das große Know-how durch die praktische Erfahrung. Und wenn auch nicht alles von Anfang klappt, so sind wird es doch erfreuliche Erfolge geben. Spätestens, wenn das erste selbst gezogene Gemüse auf dem Teller liegt. Das schmeckt erfahrungsgemäß immer besser als das gekaufte.

Ganz sicher kann man von den Erfahrungen anderer profitieren. Also einfach mal die Nachbarn, Freunde oder die Verwandtschaft nach Tipps und Tricks fragen. Hierdurch lässt sich dann vielleicht der eine oder andere Anfängerfehler vermeiden. Und dann irgendwann … heißt es: „Guten Appetit!“

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