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VQC - Experten für Qualität beim Hausbau

Experten
für Qualität
beim Hausbau

VQC – Bausachverständiger in Schleswig-Holstein für unabhängige Baugutachten

Baugenehmigungen: Die Situation bei Ein- und Zweifamilienhäusern in Schleswig-Holstein

 

Im nördlichsten Bundesland Deutschlands leben rund 2,9 Millionen Menschen zwischen Nord- und Ostsee. Schleswig-Holstein ist das zweitkleinste Flächenland nach dem Saarland. Die Wirtschaftsleistung beträgt 93,37 Mrd. Euro (Platz 10). Pro Kopf erwirtschaften die Schleswig-Holsteiner 31.342 Euro (Platz 11). Die größte Stadt Schleswig-Holsteins ist die Landeshauptstadt Kiel mit rund 248.000 Einwohnern gefolgt von der Hansestadt Lübeck (rd. 217.000 Ew.). Weitere kreisfreie Städte sind Flensburg (rd. 89.000 Ew.) und Neumünster (rd. 80.000 Ew.).

 

Schleswig-Holsteins Norden – also Schleswig – grenzt an Süd-Dänemark (Syddanmark). Im Süden trifft Schleswig-Holstein auf die Bundesländer Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Außerdem bildet es den Norden der Metropolregion Hamburg. Die direkt an Hamburg angrenzenden Kreise sind Pinneberg, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg. Das sind vier der 11 Kreise Schleswig Holsteins. Dazu kommen die vier kreisfreien Städte.

 

Im Norden, an der Grenze zu Dänemark, liegen die Kreise Nordfriesland mit der Kreisstadt Husum und Schleswig-Flensburg mit Schleswig als Kreisstadt. Im Zentrum liegen die Kreise Dithmarschen mit der Kreisstadt Heide, der Kreis Steinburg (Kreisstadt Itzehoe), sowie – an der Ostsee – Rendsburg-Eckernförde mit Rendsburg als Kreisstadt. Ebenfalls an der Ostsee liegen im Osten des Bundeslandes der Kreis Plön und Ostholstein (Kreisstadt Eutin).

 

Wie viele Ein- und Zweifamilienhäuser werden in Schleswig-Holstein gebaut?

 

Schaut man sich die Baugenehmigungen von Ein- und Zweifamilienhäusern im Jahr 2017 an, so ist es erstaunlich, dass die höchste Bautätigkeit nicht im Ballungsraum Hamburg stattfindet, sondern – mit Abstand – in den beiden nördlichsten Kreisen des Bundeslandes. Im Kreis Schleswig-Flensburg wurden im Jahr 2017 40,9 Bauvorhaben pro 10 TSD Einwohner genehmigt.Und im Kreis Nordfriesland waren es 32,5. Erst an Platz 3 und 4 kommen zwei Kreise aus dem Ballungsraum Hamburg: Herzogtum Lauenburg (23,7 Bauvorhaben pro 10 TSD Ew.) und Segeberg (22,9 Bauvorhaben pro 10 TSD Ew.).

 

Bei den kreisfreien Städten liegen Flensburg und Neumünster mit einen Wert von rund 8,5 relativ gut. In Lübeck (3,3 pro 10 TSD) und Kiel (2,2 pro 10 TSD) werden – typisch für Großstädte – eher weniger Ein- und Zweifamilienhäuser gebaut.

Mängel werden früh erkannt - © VQC

Im Jahr 2017 wurden im gesamten Bundesland Schleswig-Holstein 5.298 Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser erteilt. Das entspricht einen Wert von 18,3 Bauvorhaben pro 10TSD Einwohner.  So sieht das Ranking der Kreise aus

Ranking von Baugenehmigungen der Landkreise und Kreisfreien Städte in Schleswig-Holstein:

Baugenehmigungen von Ein- und Zweifamilienhäusern in den Kreisen Schleswig-Holsteins pro 10 TSD Einwohner im Jahr 2017

 

  1. Schleswig-Flensburg – 40,9
  2. Nordfriesland – 32,5
  3. Herzogtum Lauenburg – 23,7
  4. Segeberg – 22,9
  5. Rendsburg-Eckernförde – 20,1
  6. Steinburg – 19,5
  7. Pinneberg – 18,1
  8. Stormarn – 17,4
  9. Ostholstein – 17,2
  10. Plön – 16,8
  11. Dithmarschen – 16,8

 

In absoluten Zahlen sieht die Bautätigkeit wie folgt aus:

 

Baugenehmigungen von Ein- und Zweifamilienhäusern in den Kreisen Schleswig-Holsteins im Jahr 2017

  1. Schleswig-Flensburg – 816
  2. Segeberg – 627
  3. Pinneberg – 567
  4. Rendsburg-Eckernförde – 549
  5. Nordfriesland – 538
  6. Herzogtum Lauenburg – 465
  7. Stormarn – 422
  8. Ostholstein – 346
  9. Steinburg – 257
  10. Dithmarschen – 224
  11. Plön – 217

Bauland und Baukosten: Was kostet Bauen in Schleswig-Holstein

 

Einen Bauplatz zu finden, ist der erste Schritt in Richtung Eigenheim. Und hier lauert auch bereits der erste empfindlichen Kostenblock. In Schleswig-Holstein sind die Grundstückspreise erwartungsgemäß rund um Hamburg am höchsten. Betrachtet man Städte mit über 20.000 Einwohnern, so bezahlt man in den Kreisen Stormarn, Pinneberg und im Herzogtum Lauenburg am meisten. Ein wichtiger Faktor dabei, dürfte die Distanz zu Hamburg sein. Im Kreis Stormarn z.B. kostet der Quadratmeter Bauland in Bad Oldesloe rund 190 Euro (Distanz zu Hamburg 50 km). In Ahrensburg (30 km bis Hamburg) bezahlt man bereits 370 Euro in Reinbeck (20 km nach Hamburg) 380 Euro pro Quadratmeter. Ähnliche Preise gelten für Wedel (370 Euro/qm) im Kreis Pinneberg. In den Städten Pinneberg und Quickborn muss man mit 280 bzw. 230 Euro/qm rechnen.

Unter 100 Euro pro Quadratmeter Bauland bezahlt man in der Kreisstadt Heide (90 Euro/qm) im Kreis Dithmarschen, in Itzehoe (80 Euro/qm) im Kreis Steinburg, sowie in Schleswig (80 Euro/qm) im Kreis Schleswig-Flensburg. Letzterer ist übrigens der Kreis mit den meisten Pro-Kopf-Bauvorhaben Schleswig-Holsteins. Bei den kreisfreien Städten liegen Lübeck und Kiel bei rund 300 Euro/qm. Flensburg bei 150 und Neumünster bei 115 Euro pro Quadratmeter Bauland. Der Rest liegt grob zwischen 120 und 220 Euro pro Quadratmeter. Sicherlich gelten bei kleineren Städten oder auf dem flachen Land noch wesentlich günstigere Preise. (Quelle: https://www.lbs-markt-fuer-wohnimmobilien.de)

 

Der Bauplatz ist aber nur eine Seite der Medaille. Das Eigenheim muss dann auch noch finanziert und gebaut werden. Für diese Bauwerkskosten muss man in Schleswig-Holstein durchschnittlich 1.524 Euro pro Quadratmeter einplanen. Dieser Wert liegt im Mittelfeld. In Bayern kostet der Quadratmeter mit 2.019 Euro am meisten. In Sachsen-Anhalt ist das Bauen bei 1.273 Euro pro Quadratmeter am günstigsten (Quelle: Statistisches Bundesamt/LBS Research, 2017).

Eigenheim in Schleswig-Holstein – Es gibt viele Gründe dafür

 

Im Vergleich zu anderen Bundesländern ist die Eigenheimquote in Schleswig-Holstein relativ hoch. Hier lebt 58% der Bevölkerung in den eigenen vier Wänden. Bundesweit liegt das nördlichste Bundesland damit gemeinsam mit Hessen auf Platz 4. Spitzenreiter ist das Saarland mit 64%. Berlin liegt mit 20% auf dem letzten Platz. Insgesamt wohnen 52% der Deutschen in ihrer eigenen Immobilie. (Quelle: empirica/LBS Research).

 

In Schleswig Holstein sind die Bauherren jünger geworden. Waren sie im Jahr 2007 durchschnittlich noch 47 Jahre alt, so baut man heute im Mittel bereits mit 40 Jahren. Dies ist den niedrigen Zinsen zuzuschreiben, die  – aufgrund der niedrigeren Belastung – auch jüngeren Menschen die Investition in ein Eigenheim erlauben.  Die durchschnittliche Kreditsumme liegt hier bei 226.168 Euro – im Vergleich zu 155.710 im Jahr 2007.

(Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk)

 

Eine Umfrage von TNS Emnid und LBS Research macht deutlich, warum so viele Menschen vom Eigenheim träumen und was dabei ihre wichtigsten Motivationen sind. Die Gründe liegen auf der Hand: Sein eigener Herr sein und damit „Unabhängigkeit von einem Vermieter“ wünschen sich 98% der Befragten. Dabei investiert man die monatlichen Beträge lieber „in die eigene Tasche“, anstatt damit das Haus des Vermieters zu finanzieren (94%). Außerdem will man einen „bleibenden Wert“ schaffen, den man an seine Nachkommen weitergeben kann. Dies ist für 92% der Befragten wichtig. Die eigene Altersvorsorge haben 90% im Blick. Last but not least: für 88% der Befragten bringt ein Eigenheim eine „höhere Lebensqualität“ mit sich. – Hier gibt es weitere Argumente pro und kontra Eigenheim.

Kontrolle ist Detailarbeit - © VQC

Qualitätskontrolle in Schleswig-Holstein bringt Entspannung in Bauphase

 

Bauen in Schleswig-Holstein ist aufregend genug …

Wenn Sie sich auf das „Abenteuer Bauen“ einlassen, ist das eine aufregende Zeit. Die Vorfreude auf die eigenen vier Wände bringt jede Menge positiven Stress mit sich. Damit es dabei bleibt und das Abenteuer ein Happyend findet, ist es sinnvoll, während der Bauphase einen externen Bausachverständigen mit einer Qualitätskontrolle zu beauftragen. Ein Fachmann, der sich die Situation an der Baustelle in verschiedenen Begehungen systematisch anschaut, kann Nachlässigkeiten und Fehler aufzudecken, die ein Bauherr normalerweise gar nicht erkennen kann.

 

Der Bausachverständige – Ein sachkundiger Berater an Ihrer Seite

Außerdem ist ein unabhängiger Bausachverständiger Ihr Ansprechpartner, wenn Sie fachliche Fragen haben oder eine Einschätzung brauchen. Damit bleibt der Bauprozess für Sie ein von negativem Stress befreites Erlebnis, an das Sie sich später gerne zurückerinnern. Hier finden Sie noch weitere Argumente, warum Sie einen Bausachverständigen beauftragen sollten.

Erfahrene Bau-Profis setzen sich für mehr Bauqualität in Schleswig Holstein ein

Die Qualitätskontrolle muss optimalerweise während der Bauphase durchgeführt werden. Hier besteht noch die Möglichkeit, Verarbeitungsfehler und Mängel rechtzeitig zu korrigieren, bevor später größere Schäden daraus entstehen können. Die Baumaterialien und Anlagen sind heute High-Tech-Produkte und müssen daher exakt verarbeitet werden. Hinzu kommt, dass die Schnittstellen zwischen den bis zu 21 Gewerken eine immer wichtigere Rolle spielen (z.B. Fensteranschluss an die Fassade). Die methodische Prüfung der Bauqualität durch den Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau (VQC) basiert auf einen datenbankgestützten System, das je nach Auftrag – in mehreren Begehungen – bis zu 1.300 neuralgischen Punkte auf Ihrer Baustelle prüft. Alle VQC-Bausachverständigen sind Ingenieure und Architekten und haben bereits über 20.000 Häuser geprüft. Gern prüfen wir auch Ihrer Baustelle in Schleswig-Holstein:

Rund um Hamburg

Der VQC-Bausachverständige Dipl.-Ing.(FH) Architekt Bodo Weichert prüft Ihre Baustelle in den Kreisen Pinneberg (mit Pinneberg, Elmshorn und Wedel u.a.), Stormarn (mit Ahrensburg und Reinbek u.a.) und Herzogtum Lauenburg (mit Geesthacht, Mölln und Schwarzenbek u.a.).

Mitte und Ostküste

Der VQC-Bausachverständige Dipl.-Ing. (FH) Volker Böhm kommt auf Ihre Baustelle in den Städten Neumünster, Kiel und Lübeck. Und er prüft die Kreise Segeberg (mit Norderstedt und Henstedt-Ulzburg u.a.), Rendsburg-Eckernförde (mit Rendsburg und Eckernförde u.a.), Plön (mit Schwentinental und Preetz u.a.) und Ostholstein (mit Bad Schwartau und Eutin u.a.).

Westküste und Nordosten

Der VQC-Bausachverständige Dipl.-Ing. Architekt Peter Zimmermann prüft überwiegend in den Kreisen Dithmarschen (mit Heide und  Brunsbüttel u.a.), Steinburg (mit Itzehoe und Glückstadt u.a.), Nordfriesland (mit Husum und Sylt u.a.), Schleswig-Flensburg (mit Schleswig und Harrislee u.a.) und in der Stadt Flensburg.

VQC Gewinnspiel - © VQC

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