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Kleine Ursache – große Wirkung: Nachlässigkeiten beim Sockelputz rächen sich

Der Sockelputz eines Hauses hat die elementare Aufgabe, den Sockelbereich eines Hauses vor mechanischen und witterungsbedingten Einflüssen zu schützen. Werden hier in der Bauphase auch nur kleine Fehler gemacht, kann das dem Bauherren in der Folge teuer zu stehen kommen. Darauf weist jetzt der Verein zur Qualitäts-Controlle e.V. mit Sitz im niedersächsischen Göttingen hin.

„In nahezu 90 Prozent aller kontrollierten Baustellen stellen wir Verarbeitungsmängel in diesem Segment fest“, sagt Udo Schumacher-Ritz, Sachverständiger des Vereins zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. „Meist wird dabei von den bauausführenden Handwerkern der Fehler gemacht, dass das eingearbeitete Gewebe aus dem Putz heraus in das Erdreich ragt. Im Laufe nur weniger Monate zieht diese Gewebe Feuchtigkeit in den Sockelputzbereich hinein.

Die verheerende Folge:  Durch den Feuchtigkeitstransport zeigen sich auf der Oberfläche weiße Ausblühungen durch Salze, langfristig wird der Putz zerstört“, so der Sachverständige weiter. Spätestens beim ersten starken Frost kann es dann aber ganz schnell gehen und der Putz bröckelt. Dann ist eine aufwendige Sanierung fällig. Das Problem: Die Ursache kann meist nur mit hohem Aufwand korrigiert werden, da sie meist schon mit Erdreich verfüllt wurde und nur noch sehr schwer zugänglich ist.

Der VQC-Tipp: Achten Sie im Bodenbereich des Sockelputzes darauf, dass kein Putzgewebe aus dem Putz heraus in das Erdreich ragt. Sprechen Sie den ausführenden Handwerker darauf an. Zur Kontrolle können Sie mit einem kleinen Taschenspiegel den unteren Bereich überprüfen.

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